Jupiter-Station
Das modulare Design der Jupiter-Station spiegelt deutlich den typischen Sternenflotten-Stil wider und ist eine logische Weiterentwicklung des von der Sternenflotte beim Bau von Regula 1 verwirklichten Konzepts aus den 80er-Jahren des 23. Jahrhunderts. Die Jupiter-Station ist jedoch erheblich größer - im Grunde besteht sie aus zwei identischen Konstruktionen, die durch eine Reihe von Korridoren miteinander verbunden sind, wodurch optisch ein sehr symmetrischer, gut ausbalancierter Eindruck entsteht. Der Standort der Station im Orbit um den Jupiter garantiert eine relativ bequeme Erreichbarkeit von allen Gebieten der Vereinten Föderation der Planeten und vom Sternenflotten-Hauptquartier auf der Erde aus. Dennoch ist eine gewisse Abgeschiedenheit gegeben.
Unvergesslicher Anblick
Zu beiden Seiten der Station befinden sich je drei Unterlassen-Module untereinander, die durch eine dicke zentrale Achse miteinander verbunden sind. Sie besitzen ein ähnliches Design wie die Diskussegmente, die man von Sternenflotten-Schiffen kennt, und die Oberseiten dieser Module haben zahlreiche beleuchtete Portale und Fenster, die einen Eindruck von der immensen Größe der Station vermitteln. Die beiden obersten Module tragen das Föderations-Symbol und die Aufschrift "Vereinte Föderation der Planeten - Jupiter-Station". So ist die Station für anfliegende Besucher leicht zu identifizieren. Durch die zahlreichen kleinen Lichter auf der Ober- und Unterseite der einzelnen Module sowie durch das Licht, das von der Oberfläche des Jupiter reflektiert wird, hebt sich die Station deutlich von dem schwarzen Hintergrund des Weltalls ab.
Miteinander verbunden
Drei dicke Verbindungsbalken verlaufen zwischen den beiden Hälften der Station und ermöglichen so den internen Transfer. Die zentralen Bereiche auf den Spitzen der obersten Untertassen tragen Sensoren und Antennen, die die Kommunikation mit Schiffen in bis zu sieben Lichtjahren Entfernung ermöglichen. In rechten Winkeln zum mittleren Korridor verlaufen zwei lange Subraum-Antennen. Sie bestehen jeweils aus einer schlanken zentralen Stütze mit drei Sätzen rechtwinklig angeordneter Flügel. Diese Antennen-Phalanx ist so angelegt, dass man leicht auf sie zugreifen und sie bequem warten kann. Zugang erhält man über den Korridor, der an ihrer ganzen Länge entlangläuft.
Unter den beiden untersten Untertassenmodulen befinden sich zwei kleinere, runde Konstruktionen, die ebenfalls zahlreiche Decks und Fenster aufweisen. Direkt darunter liegen auf beiden Seiten drei schlanke Tanks. Die Verbindungssäulen verdicken sich nach unten und bieten jeweils drei Wartungsplattformen Halt, bevor sie schließlich in zwei bauchigen Kegeln auslaufen. Die Außenhülle der Station hat eine helle, sandbraune Farbe. An Schlüsselpunkten sind Navigationslichter positioniert, die eine Kollision vermeiden sollen.
Das Innere der Station
Das Innere der Jupiter-Station ist, was Farben, Materialien und Einrichtung betrifft, ganz im üblichen Sternenflotten-Design gehalten. Dr. Zimmermans Bereich ist ein typisches Beispiel für die Innenraumgestaltung: Der geräumige, bequeme Wohnbereich ist direkt mit den speziell ausgerüsteten Laboratorien verbunden. Nahrungs-Replikatoren und Wohnquartiere stehen sowohl dem ständig hier stationierten Stab als auch besuchenden Arbeitern zur Verfügung und die unmittelbare Nähe der Wohn- und der Arbeitsräume macht es möglich, die Effizienz der Entwicklungsteams zu maximieren. Auf jedem der zahllosen Decks der Station findet sich mindestens ein Cafe, was vermuten lässt, dass man der Freizeit des Personals ebenso viel Aufmerksamkeit schenkt wie ihrer Arbeit. Es dürfte niemanden überraschen, dass der "Geburtsort" der modernen Holotechnik Holodecks besitzt, die von jedem benutzt werden können. So ausgerüstet ist die fortschrittliche Jupiter-Station überall bekannt und wird ausgesprochen gerne von Sternenflotten-Offizieren besucht.